Kontaktlinsen gewinnen in unserer Zeit als Sehhilfe für fehlsichtige Menschen immer mehr an Bedeutung. Obwohl auch Brillen inzwischen nicht mehr die unscharf gearbeiteten und schweren "Nasenfahrräder" früherer Zeiten sind und es leichte, elegante und top modische Brillen gibt geht der Tendenz zu Kontaktlinsen.
Kontaktlinsen haben gegenüber Brillen manche Vorteile:
Bereits 1636 beschrieb der Mathematiker, Philosoph und Physiker René Descartes das Funktionsweise von Linsen, die freimütig auf das Auge augetragen werden. Gegen Zweck des 19. Jahrhunderts legte der Physiologe Adolf Eugen Fick alternative Grundlagen dür die Neigung von Kontaktlinsen. Fick formulierte u.a. die Fickschen Gesetze zur Diffusion, die wesentliche Grundlagen für die Neigung von Kontaktlinsen legten,
Schließlich wurden die Kontaktlinsen um 1887 fast gleichzeitig von drei Augenärzten in der Schweiz, Frankreich und Teutonia erfunden. Diese ersten Kontaktlinsen waren geblasene Galsschälchen, die unter die Lider geschoben und geradlinig auf das Auge geladen wurden. Diese ersten Kontaktlinsen, sog. "Skeral Kontaktlinsen" waren nicht stark behaglich und der Reaktion ließ ebenfalls zu wünschen übrig aber es konnten schon Unregelmässigkeiten der Hornhaut, z.B. bei Astigmatismus, aber auch Kurzsichtigkeit korrigiert werden.
Ab annähernd 1939 wurde für Kontaktlinsen verstärkt PMMA (Polymethylmethacrylat; auch Plexiglas oder Acrylglas) verwendet. Durch dieser Material geling es, den Kontaktlinsen-Durchmesser auf etwa 10mm zu reduzieren und die Tragedauer auf 10-12 Stunden zu erhöhen. Diese sogenannten Corneal Kontaktlinsen schwimmen auf der Hornhaut, nur durch den dünnen Tränenfilm getrennt. Weitere Verbesserungen wie die Randgestaltung der Kontaktlinsen und anpasstechnische Erneuerungen führten schließlich zu einer Verdrängung der Skeral Kontaktlinsen. Diese Kontaktlinsen waren nichtsdestotrotz immer noch luftundurchlässig. Erst 1976 konnte man durch Weiterentwicklung im Kunststoffbereich sauerstoffdurchlässige harte Kontaktlinsen herstellen.
1971 wurden die ersten weichen Kontaktlinsen hergestellt.
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KontaktlinsenKontaktlinsen gewinnen in unserer Zeit als Sehhilfe für fehlsichtige Menschen immer mehr an Bedeutung. Obwohl auch Brillen inzwischen nicht mehr die unscharf gearbeiteten und schweren "Nasenfahrräder" früherer Zeiten sind und es leichte, elegante und top modische Brillen gibt geht der Tendenz zu Kontaktlinsen. Kontaktlinsen haben gegenüber Brillen manche Vorteile:
Geschichte der KontaktlinsenBereits 1636 beschrieb der Mathematiker, Philosoph und Physiker René Descartes das Funktionsweise von Linsen, die freimütig auf das Auge augetragen werden. Gegen Zweck des 19. Jahrhunderts legte der Physiologe Adolf Eugen Fick alternative Grundlagen dür die Neigung von Kontaktlinsen. Fick formulierte u.a. die Fickschen Gesetze zur Diffusion, die wesentliche Grundlagen für die Neigung von Kontaktlinsen legten, Schließlich wurden die Kontaktlinsen um 1887 fast gleichzeitig von drei Augenärzten in der Schweiz, Frankreich und Teutonia erfunden. Diese ersten Kontaktlinsen waren geblasene Galsschälchen, die unter die Lider geschoben und geradlinig auf das Auge geladen wurden. Diese ersten Kontaktlinsen, sog. "Skeral Kontaktlinsen" waren nicht stark behaglich und der Reaktion ließ ebenfalls zu wünschen übrig aber es konnten schon Unregelmässigkeiten der Hornhaut, z.B. bei Astigmatismus, aber auch Kurzsichtigkeit korrigiert werden. Ab annähernd 1939 wurde für Kontaktlinsen verstärkt PMMA (Polymethylmethacrylat; auch Plexiglas oder Acrylglas) verwendet. Durch dieser Material geling es, den Kontaktlinsen-Durchmesser auf etwa 10mm zu reduzieren und die Tragedauer auf 10-12 Stunden zu erhöhen. Diese sogenannten Corneal Kontaktlinsen schwimmen auf der Hornhaut, nur durch den dünnen Tränenfilm getrennt. Weitere Verbesserungen wie die Randgestaltung der Kontaktlinsen und anpasstechnische Erneuerungen führten schließlich zu einer Verdrängung der Skeral Kontaktlinsen. Diese Kontaktlinsen waren nichtsdestotrotz immer noch luftundurchlässig. Erst 1976 konnte man durch Weiterentwicklung im Kunststoffbereich sauerstoffdurchlässige harte Kontaktlinsen herstellen. 1971 wurden die ersten weichen Kontaktlinsen hergestellt.
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Kontaktlinsen Kontaktlinsen gewinnen in unserer Zeit als Sehhilfe für fehlsichtige Menschen immer mehr an Bedeutung. Obwohl auch Brillen inzwischen nicht mehr die unscharf gearbeiteten und schweren "Nasenfahrräder" früherer Zeiten sind und es leichte, elegante und top modische Brillen gibt geht der Tendenz zu Kontaktlinsen. Kontaktlinsen haben gegenüber Brillen manche Vorteile: Kontaktlinsen dampfig nicht mit Wasserdampf; die Sicht ist immer frei Kontaktlinsen können nicht abfallen und lasch gehen Kontaktlinsen sieht man nicht vielmehr kaum Kontaktlinsen schränken das Sehfeld nicht durch einen Brillenrahmen ein Kontaktlinsen ermöglichen es ihrem Träger in leer Richtungen gleich polemisch zu sehen Geschichte der Kontaktlinsen Bereits 1636 beschrieb der Mathematiker, Philosoph und Physiker René Descartes das Funktionsweise von Linsen, die freimütig auf das Auge augetragen werden. Gegen Zweck des 19. Jahrhunderts legte der Physiologe Adolf Eugen Fick alternative Grundlagen dür die Neigung von Kontaktlinsen. Fick formulierte u.a. die Fickschen Gesetze zur Diffusion, die wesentliche Grundlagen für die Neigung von Kontaktlinsen legten, Schließlich wurden die Kontaktlinsen um 1887 fast gleichzeitig von drei Augenärzten in der Schweiz, Frankreich und Teutonia erfunden. Diese ersten Kontaktlinsen waren geblasene Galsschälchen, die unter die Lider geschoben und geradlinig auf das Auge geladen wurden. Diese ersten Kontaktlinsen, sog. "Skeral Kontaktlinsen" waren nicht stark behaglich und der Reaktion ließ ebenfalls zu wünschen übrig aber es konnten schon Unregelmässigkeiten der Hornhaut, z.B. bei Astigmatismus, aber auch Kurzsichtigkeit korrigiert werden. Ab annähernd 1939 wurde für Kontaktlinsen verstärkt PMMA (Polymethylmethacrylat; auch Plexiglas oder Acrylglas) verwendet. Durch dieser Material geling es, den Kontaktlinsen-Durchmesser auf etwa 10mm zu reduzieren und die Tragedauer auf 10-12 Stunden zu erhöhen. Diese sogenannten Corneal Kontaktlinsen schwimmen auf der Hornhaut, nur durch den dünnen Tränenfilm getrennt. Weitere Verbesserungen wie die Randgestaltung der Kontaktlinsen und anpasstechnische Erneuerungen führten schließlich zu einer Verdrängung der Skeral Kontaktlinsen. Diese Kontaktlinsen waren nichtsdestotrotz immer noch luftundurchlässig. Erst 1976 konnte man durch Weiterentwicklung im Kunststoffbereich sauerstoffdurchlässige harte Kontaktlinsen herstellen. 1971 wurden die ersten weichen Kontaktlinsen hergestellt.